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APA-Artikel 28. April 2014

Stöger: Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz von zentraler Bedeutung

"Menschen verbringen sehr viel Zeit an ihrem Arbeitsplatz. Gesundheitsförderung, Prävention und Sicherheit im Betrieb sind daher von zentraler Bedeutung", bekräftigte Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich des Welttages für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April. Gesundheitspolitik dürfe nicht nur der Medizin überlassen werden, sondern muss in allen Lebensbereichen, auch im Betrieb praktisch gelebt werden, so Stöger.

Gesundheit im Allgemeinen und die Erhaltung und Förderung von Gesundheit im Speziellen kann sich nicht auf Arztbesuche und medizinische Betreuung beschränken, ist der Gesundheitsminister überzeugt. Seine gesundheitspolitischen Präventionsmaßnahmen umfassen daher alle Lebensbereiche der Menschen in allen Altersgruppen. Bei der betrieblichen Gesundheitsförderung sind die Unternehmen gefordert, die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu stärken und für optimale Sicherheit zu sorgen. "Schließlich steigern Gesundheit, Wohlbefinden und Sicherheit am Arbeitsplatz auch die Zufriedenheit und die Leistungsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen", so Stöger.

Um hier zusätzlich einen Anreiz zu schaffen, unterstützt der Gesundheitsminister das Europäische und das Österreichische Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung. Besonders die Vergabe des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung der Gebietskrankenkassen, der BVA und der VEAB an vorbildliche Unternehmen heißt Stöger gut: "Wenn ein Unternehmen auf die Gesundheit seiner MitarbeiterInnen besonders achtet, muss das auch Wertschätzung erfahren. Daher war ich im Jahr 2014 bei jeder einzelnen Gütesiegelverleihung persönlich anwesend und habe die Auszeichnungen übergeben." So verlieh der Minister heuer mehr als 130 Gütesiegel an private Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und NGOs aus ganz Österreich, die ihren MitarbeiterInnen regelmäßige Gesundheitschecks, Bewegungsangebote oder auch Ernährungsprogramme ermöglichen.

"Die Erhaltung der Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist wichtiger denn je - wichtig für die Lebensqualität und für die Leistungsfähigkeit unseres Sozialsystems", schloss Stöger.

apa.at

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