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APA-Artikel 25. April 2014

FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Geiz ist ungeil - vor allem im Gesundheitsbereich

"Geiz ist ungeil - vor allem im Gesundheitsbereich. Der Engpass bei gewissen Medikamenten ist die Folge der sozialistischen Sparpolitik von Gesundheitsminister Stöger. Mit dem Diktat der Ökonomie - Stichwort Generika - wird der Markt für innovative Medikamente in Österreich zerstört - und das zu Lasten der Patienten", so heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Obfrau des Gesundheitsausschusses, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

"Eine verantwortungsvolle Gesundheitspolitik muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Nur Sparziele zu exekutieren ist fahrlässig", so Belakowitsch-Jenewein. So seien Generika in vielen Bereichen ein vollwertiger Ersatz für teurere Originalpräparate, aber eben nicht in allen. Zudem müssten die Sozialversicherungen auch ihre Preispolitik überdenken. "'Preisdrückerei' kann nicht die oberste Maxime sein", so Belakowitsch-Jenewein.

"Die Österreicher zahlen ins System ein, sie haben ein Recht darauf, die Medikamente zu bekommen, die sie brauchen. Das muss möglich sein, vor allem, da die Krankenkassen ja vor kurzem erst bejubelt haben, dass sie ihre Sparziele übererfüllt haben. Die Mittel müssten also vorhanden sein", betont Belakowitsch-Jenewein.

apa.at

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