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APA-Artikel 24. April 2014

Bayr zum Weltmalariatag: Betroffene Länder in der Ausrottung unterstützen

Anlässlich des Weltmalariatages betont Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die Notwendigkeit, kontinuierlich gegen Malaria vorzugehen: "Die WHO meldet einen Rückgang der weltweiten Sterblichkeitsrate von 42 Prozent seit 2000. Dieser Erfolg konnte durch konsequenten Einsatz gegen Malaria erzielt werden." Im Jahr 2012 sind dennoch 627.000 Menschen an Malaria gestorben. "Weitere Anstrengungen sind nötig, um Malariatote zu vermeiden", fordert Bayr. "Viele von Malaria betroffene Länder haben sich zum Ziel gesteckt, Malaria zu eliminieren, schaffen es aber aus eigener Kraft nicht. Hier ist die internationale Staatengemeinschaft gefragt, entwicklungspolitische Unterstützung zu leisten und langfristig in die Ausrottung von Malaria zu investieren", fordert Bayr.

Durch die Klimaerwärmung könnte sich Malaria weiter verbreiten, als das bisher der Fall war. "Studien bestätigen, dass Malaria durch die Klimaerwärmung nun auch in höheren Lagen vorkommt, die bisher malariafrei waren", stellt Bayr mit Referenz auf Ergebnisse der London School of Hygiene and Tropical Medicine fest. "Die Klimaerwärmung einzudämmen, ist aus zahlreichen Gründen unerlässlich. Wie sich hier zeigt, auch um die Verbreitung von Krankheiten zu stoppen", betont Bayr.

apa.at

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