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APA-Artikel 24. April 2014

FP-Lasar: Keine Erhöhung der Lifeball-Subvention

Im gestrigen Stadtsenat wurde darüber abgestimmt, ob die Lifeball-Subvention von Seiten der Stadt Wien auf immerhin 800.000 Euro erhöht werden soll. "Wir Freiheitlichen sind per se nicht gegen den Lifeball, vertreten allerdings die Meinung, dass eine neuerliche Erhöhung der Subvention durch die Stadt Wien nicht von Nöten ist", stellt Wiens FPÖ-Stadtrat David Lasar klar. Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache hat mit seinem Besuch des Lifeballs vor einigen Jahren durch den Kauf der Karten seinen Teil zu dem Mega-Event beigetragen. "Denn das ist, wodurch Charity-Veranstaltungen wie der Lifball ihr Geld lukrieren sollen", hält Lasar fest.

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen sich die Wienerinnen und Wiener mit horrenden Mieten, drastischen Gebührenerhöhungen und einem Sparprogramm in Sachen Bildung und Gesundheit konfrontiert sehen, ist es den Bürgern nicht zu erklären, warum 800.000 Euro hier problemlos locker gemacht werden können, die an anderer Stelle vielleicht deutlich dringender benötigt werden. "Das ist der Grund, warum wir gegen die Erhöhung gestimmt haben", macht Lasar deutlich. Die wahnwitzige, beinahe willkürliche Verteilung der Steuergelder muss in Wien endlich ein Ende haben. Die goldenen Zeiten, in denen das Füllhorn großzügig über jeden ausgeschüttet werden konnte, sind längst vorbei! "Bürgermeister Häupl muss Prioritäten setzen und darf nicht länger dem Druck vereinzelter Gruppierungen mit einer starken Lobby hinter sich nachgeben", fordert Lasar.

Abschließend stellt sich die Frage, warum man von Seiten der Stadtregierung nicht, anstatt die Subventionen weiter zu erhöhen, das Geld nicht direkt der Aidshilfe bzw. Aidsforschung zu Gute kommen lässt.

apa.at

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