zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 17. April 2014

Ist ein Ende der "Apotheken-Preise" in Sicht!

Die Apotheke-Österreich ist die bekannteste Versandapotheke in Österreich. Nur wenige Monate nach ihrem Start kann die in mehrheitlich österreichischem Eigentum befindliche Versandapotheke auf einen weiteren Meilenstein verweisen. Nach Eingehen der Kooperationen mit Universal Versand, Quelle und dem Weltbild Verlag zeigt nun eine aktuelle Studie zum Apothekenversandhandel in Österreich, dass die Apotheke-Österreich bereits wenige Monate nach ihrem Start den größten Bekanntheitsgrad aller Versandapotheken in Österreich aufweist. Die von der deutschen SEMPORA Consulting GmbH durchgeführte Studie unterstreicht den fulminanten Markteintritt der Apotheke-Österreich (www.apotheke-österreich.at). Dazu wurden im Februar 2014 insgesamt 572 Österreicherinnen und Österreicher zum Apothekenversandhandel in Österreich befragt.

63% der befragten Verbraucher kennen Versandapotheken mit Namen

Die Apotheke-Österreich belegt mit 29% Bekanntheit den ersten Platz, gefolgt von Zur Rose mit 19% und der EU-Versandapotheke mit 11%.

Bereits 30% der befragten Verbraucher haben bei Versandapotheken eingekauft und 44% derjenigen, die bis dato noch nie bei einer Versandapotheke bestellt haben, können sich vorstellen dies zukünftig zu tun. 27% sind noch unentschlossen.

Als meistgenannte Gründe für den Kauf bei einer Versandapotheke geben Österreicherinnen und Österreicher an:

Österreicherinnen und Österreicher verbinden den Kauf bei einer Versandapotheke mit folgenden Vorteilen:

Apotheke-Österreich peilt mittelfristig 8 Millionen Euro Umsatz an

Die Studienergebnisse der SEMPORA Consulting GmbH zeigen eindrucksvoll den erfolgreichen Start der Apotheke-Österreich und die Akzeptanz der Versandapotheken in Österreich. Das Management von Apotheke-Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten 3 Jahre einen Umsatz von 8 Millionen Euro zu erzielen. Alle Medikamente, die Apotheke-Österreich verkauft, entsprechen den österreichischen Zulassungsbedingungen.

Gute Aussichten für die Apotheke-Österreich

Die Ausgangslage für Versandapotheken ist sehr gut. Gestärkt durch die EU-Verordnung zur Liberalisierung des Arzneimittel - und Apothekenmarkts weisen auch andere Indikatoren auf ein anhaltend überdurchschnittliches Wachstum im Selbstmedikationsbereich hin. So hat die IGEPHA (Interessensgemeinschaft österreichischer Heilmittelhersteller und Depositeure) ihre Bestrebungen verstärkt, um vermehrt Wirkstoffe in die Rezeptfreiheit zu entlassen (OTC -Switch). Österreich liegt bei der Anzahl an rezeptfreien Wirkstoffen abgeschlagen im Schlussfeld der EU. So sind derzeit lediglich 95 Wirkstoffe in der Rezeptfreiheit. Hingegen sind in Deutschland etwa 140 Wirkstoffe rezeptfrei erhältlich. Diesen Umstand bemängelt auch das IPF (Institut für Pharmaökonomische Forschung). In einer Studie des IPF konnte aufgezeigt werden, dass die Erhöhung der Switch-Rate um 5% eine Kostenersparnis von rund EUR 433 Mio. erzielt. Diese Kostenersparnis kommt letztendlich auch allen ÖsterreicherInnen zu Gute.

Wie in vielen anderen Bereichen zeigt sich, dass der Online -Handel einen deutlichen Wettbewerb erzeugt, der den Endkonsumenten zu Gute kommt. Schließlich ist für die Konsumenten nicht ein zu sehen, dass sie für die gleichen Produkte um 20% - 50% mehr in österreichischen Apotheken bezahlen müssen. Nicht umsonst gilt das Wort "Apotheker-Preise" als ein Synonym für überteuerte Ware.

*Quelle: www.apotheke-adhoc.de

 

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben