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APA-Artikel 7. April 2014

Weltgesundheitstag: TGKK investiert verstärkt in Gesundheitsförderung und Prävention

Anlässlich des Weltgesundheitstages der WHO resümiert die TGKK über ihre Arbeit in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention. In drei zentralen Lebensbereichen (Settings) versucht die TGKK mit einem fünfköpfigen Team mehr Gesundheit zu schaffen. Mittels Vorsorgeuntersuchung wird versucht, Krankheiten früh zu erkennen und Menschen zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

"Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit unter der Woche in der Arbeit", sorgt sich TGKK-Obmann Werner Salzburger. "Daher ist es für mich sehr wichtig, das Arbeitsleben gesünder zu gestalten". Die TGKK ist daher Ansprechstelle des Österreichischen Netzwerkes für BGF und vermittelt Betrieben das nötige Wissen, eine gesunde Arbeitswelt für gesunde Mitarbeiter zu schaffen. Die Arbeit der TGKK der letzten Jahre hat sich gelohnt: "In Tirol gibt es sieben zertifizierte Gütesiegelbetriebe und 66 Chartabetriebe", so Salzburger. Auch die Nachfrage nach BGF ist gestiegen, was die Anzahl der Beratungsgespräche der TGKK zeigt: "Seit Jänner 2014 hatten wir über 30 Kontakte mit interessierten Betrieben. Zum Vorjahr hat sich Anzahl der Gespräche verdreifacht", erklärt Peter Frizzi, Ansprechpartner für BGF in Tirol.

Gesunde Schule

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans erst recht nicht", erklärt Salzburger. "Daher fangen wir mit Gesundheitsförderung früh an und bringen gemeinsam mit dem Land Tirol Gesundheit über alle Schulstufen in Tirols Schulen." Folgende Projekte laufen derzeit in Tirol:

"Unterstützt werden die Schulen von der TGKK, die als Service Stelle Schule, Kontaktstelle für Tirols Schulen ist", erklärt Elisa Schormüller, Ansprechpartnerin der Service Stelle Schule. "Wir bieten Informationen, Beratung und Workshops für die Schulen des Landes."

Gesunde Gemeinde

"Die Gemeinde ist ein Umfeld, in dem wir viele Menschen erreichen können", erklärt Salzburger. "Vom Kindergarten bis zum Altenheim versuchen wir Gemeinden gesundheitsförderlich zu gestalten." Das Projekt ist noch ziemlich neu, wodurch es noch keine Zahlen dazu gibt. "Derzeit ist die TGKK jedoch mit drei Pilotgemeinden im Gespräch."

Vorsorgeuntersuchung (Gesundheitspickerl)

"Was für das Auto das Pickerl, ist für uns Menschen die Vorsorgeuntersuchung", lautet der Slogan der Kampagne mit Olympiasieger Toni Innauer und Schauspielerin Kristina Sprenger. Und sie hat gewirkt: "Voraussichtlich verzeichnen wir 2013 eine Steigerung der Vorsorgeuntersuchungen von ca. 7 Prozent zum Vorjahr und liegen damit über der durchschnittlichen Steigerungsrate in Österreich", freut sich Salzburger. Bei der Vorsorgeuntersuchung werden Krankheiten früh entdeckt; der Arzt ist aber kompetenter Partner und eine Art Lifestyle-Berater: Zusammen mit dem Patienten versucht er einen gesunden Lebensstil zu schaffen.

Team Gesundheitsförderung

Seit 2013 arbeitet ein fünfköpfiges Team in der TGKK, das sich der Gesundheitsförderung und Prävention in den Settings Betrieb, Schule und Gemeinde widmet. "Wir mussten personell aufstocken, um die steigenden Anfragen und den Arbeitsaufwand zu bewältigen", betont Arno Melitopulos, Direktor der TGKK. "Nur so können wir Gesundheit auch nachhaltig verankern."

Die TGKK sichert mit 783 Vertragsärzten und rund 1.800 Vertragspartnern die Versorgung von 550.000 Tirolerinnen und Tiroler. Mit einem Gebarungsvolumen von mehr als 900 Mio. Euro/Jahr sichern wir die Versorgung von rund 80% der Tiroler Bevölkerung. Damit ist die TGKK auch einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren des Landes.

apa.at

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