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APA-Artikel 4. April 2014

SP-Wagner: Die Gesundheit unserer Kinder steht immer im Mittelpunkt - auch beim Thema Alkohol!

"Die Wiener Gesundheitspolitik stellt die Zukunft der Kinder immer in den Mittelpunkt, selbstverständlich auch wenn es um das Thema Alkohol geht. Im Drogenbeirat hat Stadträtin Wehsely vergangenen Herbst die neue Drogen- und Suchtstrategie 2013 vorgestellt. Auch über das Projekt "Alkohol 2020", mit dem in den kommenden Jahren ein integriertes Behandlungsangebot für alkoholkranke Menschen in Wien geschaffen wird, wurden die Mitglieder bestens informiert, ebenso die Öffentlichkeit. Und die FPÖ hätte natürlich auch den kürzlich stattgefundenen Tag der Seelischen Gesundheit im Rathaus besuchen können, bei dem es im Rahmen eines Suchtschwerpunktes zahlreiche Informationen und Fachvorträge gab", stellte SP-Gemeinderat und Gesundheitssprecher Kurt Wagner nach der heutigen FPÖ-Aussendung fest.

"Das Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien (SDW) leistet aber auch jetzt schon mit seinen suchtpräventiven Maßnahmen vorbildliche Arbeit", ist Wagner über den offensichtlichen Informationsmangel der FPÖ verwundert. "Das Institut für Suchtprävention (ISP) setzt dabei einerseits auf MultiplikatorInnenausbildung durch Fortbildung, Seminare und Lehrgänge zum Ausbau von Fachkompetenzen und suchtpräventiven Strukturen. Andererseits hat das ISP eine Reihe von Angeboten, bei denen Jugendliche auf Augenhöhe angesprochen werden", so Wagner weiter.

GrenzGang, ein suchtpräventives Outdoor-Angebot für Wiener Schulklassen hat generell das Ziel, die Risikokompetenz mit erlebnispädagogischen Methoden zu fördern. Dabei geht es um die Wahrnehmung der eigenen Grenzen und die Reflexion darüber. Auch Workshops mit Rauschbrillen, mit denen eine Alkoholwirkung simuliert wird, dienen als Reflexionsangebot und Möglichkeit, sich aktiv und spielerisch mit den Ambivalenzen von Alkoholkonsum auseinanderzusetzen. " Auch die ausgesprochen erfolgreiche Kampagne "VOLLFAN statt vollfett" ist hervorzuheben. Hier kooperieren wir mit den beiden großen Wiener Fußballvereinen und können so Informationen zum Thema Alkohol genau dort vermitteln, wo Jugendliche sind", erläutert Wagner.

Auch in anderen Bereichen ist das Thema Kindergesundheit im Mittelpunkt der Wiener Gesundheitspolitik. "Nehmen wir die Gesundheitsvorsorge, gerade die Wiener Gesundheitsförderung setzt hier einen klaren Schwerpunkt. In den vergangenen Monaten haben wir das Behandlungsangebot in der Stadt für Kinder mit Entwicklungsstörungen massiv ausgebaut. Im Kaiser-Franz-Joseph Spital entsteht ein neues Mutter-Kind OP-Zentrum. Wir verbessern die zahnmedizinische Betreuung von Kindern mit Behinderung. Das Krankenhaus Nord wird eine neue kinder- und jugendpsychiatrische Abteilung haben und hier das Behandlungsangebot erweitern", zählt Wagner nur einige der aktuellen Projekte auf. Auch das Regierungsprogramm räumt der Kindergesundheit auf Bundesebene breiten Raum ein. "Insgesamt kann man also wieder festhalten, die FPÖ hätte sich diese Aussendung sparen können", so Wagner abschließend.

apa.at

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