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APA-Artikel 3. April 2014

Ordination im 10. Bezirk: Ärztekammer konnte ausschreiben

Die Wiener Ärztekammer konnte im Fall des Favoritener Allgemeinmediziners, über den vor Kurzem ein Berufsverbot aufgrund von strafrechtlichen Ermittlungen verhängt wurde, nach zähen Verhandlungen mit der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) eine Lösung finden. Die Kassenplanstelle für Allgemeinmedizin ist in der gerade erschienenen neuen Ausgabe der Ärztekammerzeitung "doktorinwien" neu ausgeschrieben worden.

Schon bei Bekanntwerden der Problematik habe die Ärztekammer eine sofortige Neuausschreibung der Stelle, mit der Option, in der bestehenden Ordination so rasch wie möglich eine Nachfolge zu bestellen, von der WGKK gefordert, so Johannes Steinhart, Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Ärzteammer für Wien. Leider habe es dann doch einiger Gesprächsrunden mit der Krankenkasse benötigt, "aber umso erleichterter bin ich, dass die Ausschreibung nun veröffentlicht wurde".

Als "nicht ausreichend" bezeichnet der Kurienobmann die zunächst angebotene Lösung der WGKK, die Patienten, die im Moment nicht versorgt sind, in den Gesundheitszentren in Wien Süd und in der Mariahilfer Straße zu versorgen. "Wir hatten und haben große Bedenken, ob die 6000 Patienten dadurch entsprechend betreut werden können."

Die Ärztekammer sei jedenfalls bemüht, so rasch wie möglich eine Nachfolge für diese Kassenplanstelle zu finden, damit die Patienten wieder wie gewohnt zu ihrem Hausarzt um die Ecke gehen könnten, bekräftigt Steinhart. Mit der nun erfolgten Ausschreibung sei ein erster Schritt erfolgt, um die Engpässe in der medizinischen Versorgung Favoritens zu beseitigen.

apa.at

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