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APA-Artikel 1. April 2014

Mückstein: Kassenverträge wichtige Voraussetzung für nicht-ärztliche Gesundheitsberufe

Die auf der gestrigen Bundesgesundheitskonferenz diskutierten neuen Konzepte zur Primärversorgung werden von den Grünen grundsätzlich begrüßt. Neue Formen der Zusammenarbeit auf Augenhöhe aller Gesundheitsberufe müssen jedoch erst entwickelt werden. "Die Einbeziehung der nicht ärztlichen Gesundheitsberufe wie z.B. Pflege, MTD-Berufe, PsychotherapeutInnen, PsychologInnen aber auch SozialarbeiterInnen erfordert verbindliche Kooperationsmodelle und neue Strukturen, die eine bestmögliche Versorgung der PatientInnen einfach zugänglich machen", so die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein.

Eine große Herausforderung sind Vertragsgestaltung und Bezahlungssysteme für die neu einzubeziehenden Gesundheitsberufe. "Die neuen Kassenvertragsformen müssen eine sichere strukturelle Einbettung im Gesundheitssystem und professionelle Entwicklung garantieren und für die PatientInnen zugänglich und leistbar sein", betont Mückstein.

Auch die Ergebnisse der am Sonntag veröffentlichten Ökonsult-Umfrage zur medizinischen Primärversorgung in Österreich müssen im neuen Konzept Berücksichtigung finden. Die PatientInnen wünschen sich mehr zuwendungsorientierte Medizin, mehr Zeit für Aufklärung und Einbindung in die Behandlung. Diese Bedürfnisse sollten nach internationalem Vorbild in die Behandlung miteinbezogen und auch von entsprechend ausgebildeten nicht-ärztlichen Berufen, z. B. aus dem Bereich der Pflege, abgedeckt werden.

apa.at

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