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APA-Artikel 31. März 2014

Richter wollen einheitliche Standards für ärztliche Gutachter

Der Deutsche Richterbund (DRB) fordert gesetzliche Mindeststandards für die Qualifikation medizinischer oder psychologischer Gerichtsgutachter. Solche Mindeststandards könnten Richtern eine gewisse Sicherheit bei der Auswahl von Gutachtern bieten, sagte der Vorsitzende Christoph Frank der Nachrichtenagentur dpa vor dem am Mittwoch beginnenden 21. Deutschen Richter- und Staatsanwaltstag in Weimar. "Die Brauchbarkeit eines Gutachtens sollte nicht von vornherein an der Qualifikation des Sachverständigen scheitern." Derzeit gebe es dazu unterschiedliche Regelungen der einzelnen Landesärztekammern.

Medizinrecht und der Einfluss ärztlicher Gutachten auf richterliche Entscheidungen gehören zu den Themen des Kongresses. Erwartet werden in Weimar rund 1000 Juristen. Schätzungsweise bei mehr als der Hälfte der Strafverfahren wegen schwerer Verbrechen wie Mord, Totschlag, Sexualstraftaten oder schwerer Gewaltdelikte müssten Gerichte medizinische Gutachter heranziehen, sagte Frank.

apa.at

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