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APA-Artikel 28. März 2014

STGKK und Rotes Kreuz haben sich geeinigt: Diskussion um Krankentransporte ist vom Tisch

"Die Verhandlungen waren schwierig, aber letztlich konnten wir eine akzeptable Lösung für alle Beteiligten finden. Wir sind sehr froh, dass wir eine Einigung erzielt haben und den Steirerinnen und Steirern ein drohender vertragsloser Zustand erspart bleibt", freuen sich STGKK-Obfrau Mag. Verena Nussbaum und Rot-Kreuz-Präsident Dr. Werner Weinhofer über den positiven Ausgang der Gespräche. Der neue Vertrag gilt bis einschließlich 2015.

Die Eckpunkte der Einigung:

- Die Tarife für Krankentransporte mit Sanitäter werden für die Jahre 2012, 2013 und 2014 um jeweils 3,85 Prozent angehoben, jene für Transporte ohne Sanitäter um jeweils 4,41 Prozent.

- Im Jahr 2015 wird der Tarif um den durchschnittlichen Verbraucherpreisindex aufgewertet.

- In den Jahren 2014 und 2015 wird gemeinschaftlich versucht, die Anzahl der Fahrten um jeweils 20.000 zu reduzieren.

- Für die Jahre 2014 und 2015 wird eine deutliche Reduktion der Krankentransporte mit zwei Sanitätern angestrebt.

- Zur Erreichung dieser Ziele wird unter Federführung des Gesundheitsfonds Steiermark ein Projekt initiiert, das unter Einbindung der relevanten Systempartner eine Reihe von begleitenden Maßnahmen umsetzen soll.

"Bei den Gesprächen der vergangenen Monate hat auch die Vermittlerrolle des Landes, insbesondere jene von Landeshauptmann Mag. Franz Voves, eine außerordentlich wichtige Rolle gespielt", betonen Nussbaum und Weinhofer. Die besondere Bedeutung der erzielten Einigung für die Steirerinnen und Steirer steht für die STGKK-Obfrau und den Rot-Kreuz-Präsidenten völlig außer Zweifel: "In Wahrheit geht es einzig und allein um jene Menschen, die Krankentransporte benötigen, sowie um die langfristige Absicherung dieser Leistung. Das wird nur dann gut funktionieren, wenn die Steiermärkische Gebietskrankenkasse, das Rote Kreuz und alle anderen Beteiligten konstruktiv zusammenarbeiten."

apa.at

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