zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 27. März 2014

Jarmer: Uneingeschränktes Mitführen von Assistenzhunden für Menschen mit Behinderungen gefordert

Assistenzhunde sind wichtige Begleiter von behinderten Menschen. Neben den bekannten Blindenführhunden gibt es auch Signalhunde für gehörlose Menschen, medizinische Signalhunde beispielsweise für Epileptiker oder Diabetiker und Servicehunde für körperbehinderte Menschen. Sie alle helfen behinderten Menschen, ein inklusives Leben inmitten der Gesellschaft zu führen.

"Leider wird in Österreich behinderten Menschen die Mitnahme von Signalhunden z.B. in Lokale, Geschäfte oder auch zum Arbeitsplatz immer wieder verwehrt, ohne dass man rechtlich gegen diese Diskriminierung vorgehen könnte", sagt die Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer.

Der derzeitige Zustand missachtet klar die UN-Behindertenrechtskonvention, die eine unabhängige Lebensführung und die Einbeziehung in die Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen fordert.

"Es muss eine Selbstverständlichkeit werden, dass Assistenzhunde in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens mitgeführt werden dürfen," meint Jarmer.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben