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APA-Artikel 27. März 2014

Onodi: NEOS sind gegen Gratis-Zahnspangen, aber für Ambulanzgebühren

St. Pölten (OTS/SPI) - "Dass sich die NEOS gegen medizinisch notwendige Zahnspangen für Kinder und Jugendliche aussprechen, dafür aber für Ambulanzgebühren eintreten, zeigt schon recht deutlich wes Geistes Kind diese Gruppierung ist", so die SPNÖ-Gesundheitssprecherin, LAbg. Heidemaria Onodi, anlässlich des gestrigen Abstimmungsverhaltens der NEOS im Nationalrat. "Damit ist auch gleichzeitig entlarvt, dass das vorgebliche Argument, man habe ja nur etwas dagegen, dass Zahnspangen quasi mit der Gießkanne verteilt würden, nichts als ein Vorwand ist. Wenn es nach den NEOS ginge, würde ganz offensichtlich die Geldbörse darüber entscheiden, wer welche medizinische Behandlung bekommt", so LAbg. Onodi.

"Von der nun beschlossenen, sowohl sozial- als auch gesundheitspolitisch wichtigen Maßnahme einer kostenlosen Zahnspange in medizinisch notwendigen Fällen werden rund 80.000 Familien profitieren und es wird viel künftiges Leid verhindert. Und dass eine Wiedereinführung der Ambulanzgebühren klipp und klar abzulehnen ist, weil sie schlicht und einfach unsozial ist, braucht wohl nicht extra betont zu werden. Es ist und bleibt unzumutbar, dass PatientInnen entscheiden sollen, wie ernst Beschwerden sind und sich auch noch überlegen müssen, ob sie sich eine Behandlung überhaupt leisten können. Wer so etwas vorschlägt, kann es nicht gut mit den Menschen in diesem Land meinen", so LAbg. Onodi abschließend.

apa.at

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