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APA-Artikel 13. März 2014

Klinikverkauf drückte Gewinn bei Rhön-Klinikum

Der Verkauf eines Großteils seiner Kliniken an den Medizinkonzern Fresenius hat den Gewinn des deutschen Rhön-Klinikums belastet. Sondereffekte in Zusammenhang mit dem Verkauf drückten das Ergebnis, wie der fränkische Krankenhaus-Konzern bei der Vorlage vorläufiger Zahlen am Donnerstag mitteilte.

Unter dem Strich sei der Überschuss im vergangenen Jahr um knapp 3 Prozent auf 90 Mio. Euro gefallen. Gestiegene Patientenzahlen sorgten beim Umsatz für ein Plus von rund 5 Prozent auf rund 3 Mrd. Euro. Rhön will der Hauptversammlung im Juni verschlagen, rund 1,7 Mrd. Euro aus dem Klinikverkauf an die Aktionäre auszuschütten.

Im vergangenen Jahr behandelte das Unternehmen 2,65 Millionen Patienten in seinen bisher 54 Kliniken - ein Plus von knapp vier Prozent. Der Konzernumsatz nahm um 5,2 Prozent auf 3,01 Mrd. Euro zu. Für das laufende Jahr werde der Konzern wegen der Neuordnung der Gesellschaft keine Ziele für Umsatz und Ergebnis nennen, erklärte Rhön-Klinikum.

Das deutsche Bundeskartellamt hatte kürzlich den Weg für den bisher größten Zusammenschluss im deutschen Krankenhausmarkt freigemacht. Für rund 3 Mrd. Euro übernimmt der Gesundheitskonzern Fresenius einen Großteil der Kliniken von Rhön. Durch den Klinikverkauf schrumpft Rhön gemessen am Umsatz um rund zwei Drittel.

apa.at

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