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APA-Artikel 13. März 2014

Rudolf Mallinger als Rektor der Landsteiner-Privatuni inauguriert

Der ehemalige Vizerektor der Medizin-Uni Wien, Rudolf Mallinger, ist Mittwoch Abend als erster Rektor der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems inauguriert worden. LH Erwin Pröll (ÖVP) erwartet, dass aus der Privatuni "ein wissenschaftliches Flaggschiff" für NÖ wird, das auch den Bedarf an medizinischem Personal für die Versorgung des ländlichen Raumes decke.

Der 57-jährige Oberösterreicher Mallinger habilitierte 1992 für das Fach Histologie und Embryologie an der damaligen Medizin-Fakultät der Uni Wien. 1993 wurde er außerordentlicher Professor, 1999 Vorsitzender der Studienkommission für die Diplomstudien Human- und Zahnmedizin sowie das Doktoratsstudium Humanmedizin. 2003 avancierte er dann zum Vizerektor für Studium und Lehre an der aus der Uni Wien ausgegliederten Medizin-Uni Wien. In dieser Funktion war er unter anderem für die Abwicklung der neuen Aufnahmetests verantwortlich. 2011 wechselte Mallinger schließlich als Geschäftsführer zur niederösterreichischen Forschungs- und Bildungs-GmbH.

An der Ende 2013 akkreditierten Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) studieren derzeit 28 Personen das Bachelor-Studium Health Sciences. Im kommenden Studienjahr 2014/15 werden für Health Sciences (Unterrichtssprache: Englisch) 50 Studienanfänger aufgenommen, für das Bachelorstudium Psychotherapie-und Beratungswissenschaften und das Masterstudium Neurorehabilitationswissenschaften je 20. 2016 startet dann das Masterstudium Humanmedizin, das mit dem Titel "Dr.med.univ." abschließt. Im Endausbau 2021 sollen an der KL dann 570 Personen studieren. Die Studiengebühren liegen je nach Studium zwischen 5.000 und 7.000 Euro pro Semester.

Träger der KL sind die Medizin-Uni Wien, die Donau-Uni Krems sowie die IMC Fachhochschule (FH) Krems, als Partner sind die Technische Universität Wien, die Uni Basel, die NÖ Landesklinikenholding sowie das Land Niederösterreich dabei. Letzteres unterstützt die Uni mit Infrastrukturinvestitionen, Stipendien für niederösterreichische Studenten sowie bei der Kooperation mit der Landesklinikenholding. Als Uni-Kliniken fungieren die Landeskliniken St.Pölten, Krems und Tulln.

apa.at

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