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APA-Artikel 11. März 2014

Land Kärnten investiert in mobile Pflegedienste

Die Kärntner Landesregierung hat am Dienstag Verbesserung im Bereich der mobilen Pflegedienste beschlossen. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) nach der Sitzung vor Journalisten erklärte, habe man die Stundenkontingente erhöht und die Mitarbeiter finanziell bessergestellt. Dem Land erwachsen daraus Mehrkosten von zwei Millionen Euro. FPÖ-Landesrat Christian Ragger stimmte dagegen.

Die Verträge mit den insgesamt zwölf Anbietern wurden auf drei Jahre verlängert, die Stundenkontingente wurden um insgesamt 37.265 erhöht. Laut Sozialreferentin Beate Prettner (SPÖ) wird diese Ausweitung 57 Vollzeitarbeitsplätze mehr in diesem Sektor bringen. Nachdem es in den vergangenen Wochen Debatten um die Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal gegeben hatte, sind in den neu aufgesetzten Verträgen die Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen wie etwa das Berücksichtigen von Ruhezeiten eigens enthalten. Die Mitarbeiter erhalten künftig auch eine Erschwerniszulage.

Laut Kaiser beschäftigen die zwölf Anbieter mehr als 2.000 Menschen. Durch die Verbesserungen soll es noch mehr Menschen als bisher ermöglicht werden, in ihrer gewohnten privaten Umgebung bleiben zu können. Vereinbart wurde mit den Vertragspartnern auch, dass im Verwaltungsbereich Einsparpotenziale gesucht werden sollen, um noch mehr Geld für die tatsächliche Pflege zur Verfügung zu haben.

apa.at

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