zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 11. März 2014

Wiener Rotes Kreuz und SVA: Neue Qualitätspartnerschaft für Patiententransporte

Für den sanitäterbegleiteten Transport von Patienten haben die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) und das Wiener Rote Kreuz (WRK) nun eine Qualitätspartnerschaft vereinbart. Das Wiener Rote Kreuz gewährleistet höchste Sicherheits- und Hygienestandards und SVA-Versicherte profitieren von qualitätsgesicherten Patientenfahrten.

Gehfähige Patienten werden derzeit entweder von Rettungsorganisationen oder von privaten Fahrtendiensten zu Behandlungen ins Krankenhaus und wieder nach Hause gebracht. Um die bestmögliche Versorgung während einer solchen Fahrt zu gewährleisten, sind die SVA und das WRK nun eine exklusive Partnerschaft für den Bereich der Transporte von Patienten eingegangen. Von dieser Qualitätspartnerschaft profitieren SVA-Versicherte, wenn sie gehende Patienten sind - also Patienten, die keine Liegetransporte benötigen. Beim Rettungsdienst ist die Beförderung gemäß der Richtlinien des Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetzes gewährleistet. "Wer krank ist und zur Behandlung ins Spital oder zum Arzt muss, der soll gut betreut und umsorgt werden. Mit dem Wiener Roten Kreuz haben wir einen verlässlichen Partner gefunden, um für unsere Kunden die bestmögliche Versorgung zu erreichen", so Peter McDonald, Obmann-Stv. der SVA.

"Es geht hier um den Transport von kranken Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Als humanitäre Organisation, der es nicht um Profit geht, liegt hier unsere Stärke", so auch Alexander Lang, Landesgeschäftsleiter des Wiener Roten Kreuzes. "Unser Ziel ist, neben den Fahrtendiensten einen qualifizierten Gehendtransport zu etablieren, der den Patientinnen und Patienten und auch den Bestellerinnen und Bestellern des Transports höchste Sicherheit in Bezug auf medizinische Betreuung und Hygiene bringt."

Gerade um die Verschleppung von gefährlichen Keimen ("Krankenhauskeime") weitestgehend auszuschließen, sind qualifiziertes Personal und entsprechende Hygienemaßnahmen beim Transport von Patienten von großer Wichtigkeit. Außerdem gilt für alle Sanitäterinnen und Sanitäter eine Verschwiegenheitspflicht, die sicherstellt, dass alle Informationen und Anliegen vertraulich behandelt werden. Die qualitätsgesicherten Fahrten des Roten Kreuz werden von einem Rettungssanitäter begleitet und in einem speziellen Fahrzeug durchgeführt. Die Ausstattung des Fahrzeugs reicht von Blaulicht über desinfizierbare Sitzbezüge bis zu Ausrüstung wie Sauerstoff oder Defibrillator.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben