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APA-Artikel 10. März 2014

Masern-Gefahr an Tiroler Gymnasium laut Land gebannt

Nach der Masern-Erkrankung eines Schülers am Gymnasium in Telfs hat das Land am Sonntag Entwarnung gegeben. Das Schulkind kann wieder am Unterricht teilnehmen, und am morgigen Montag sollen auch die 35 Lehrer und Schüler wieder zurückkehren, bei denen der Impfstatus unklar war, hieß es in einer Aussendung am Sonntag. Sie mussten die zwölftägige Inkubationsfrist abwarten.

"Wir können vorerst Entwarnung geben", erklärte Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber: "Die Masern-Gefahr am Gymnasium in Telfs scheint gebannt. Allerdings können wir nicht ausschließen, dass noch weitere Masernfälle in Telfs auftreten." Insgesamt seien seit heurigem Jänner in Tirol sieben Masernerkrankungen bekannt geworden, vier davon in Telfs. Diese würden weiter beobachtet.

Bei Masern handle es sich um eine hochansteckende, durch Niesen oder Husten übertragbare Infektionskrankheit. Das Beispiel des Gymnasiums' in Telfs habe eindrucksvoll belegt, wie wichtig der Schutz durch Impfung für eine Gemeinschaftseinrichtung sei, so der Experte: "Was zuletzt in Telfs passiert ist, könnte rein theoretisch morgen in Tirol zur Schließung einer anderen Schule, einer Kaserne oder eines Studentenheimes führen, wenn dort im Falle eines Ausbruchs der Krankheit kein ausreichender Herdenschutz gegeben ist."

Erst eine sehr hohe Impfrate schränke die Zirkulation des Krankheitserregers ein. Besonders ansteckungs- und komplikationsgefährdet seien Säuglinge, weil sie erst ab dem Alter von elf Monaten geimpft werden können. Ihnen biete nur die Impfung der "Umgebung" Schutz.

apa.at

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