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APA-Artikel 7. März 2014

FPÖ-Leyroutz: Die SPÖ-Chaos-Gesundheitspolitik - Kärnten droht teures ELGA-Fiasko

Erneut zeigt heute Freitag, der Klubobmann der Freiheitlichen Mag. Christian Leyroutz die Untätigkeit von LHStv. Beate Prettner auf, die in ihrer Verantwortung als Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten das Gesundheitssystem gefährde: "Das Land Kärnten muss bei der Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) kräftig mitzahlen. Im Gesundheitsfonds sind dafür 2,5 Millionen Euro geplant, aber Experten befürchten, dass dies bei weitem nicht reichen wird. Dem Kärntner Gesundheitswesen droht aufgrund des umstrittenen Prestigeprojektes ein finanzielles Fiasko. Der ELGA-Aufbau und Betrieb wird Millionen, die für die Gesundheit und für die Patienten benötigt werden, in die EDV umleiten", befürchtet der Klubobmann der Kärntner FPÖ Mag. Christian Leyroutz. "Und die zuständige Referentin Beate Prettner ist in dieser Frage wieder auf Tauchstation. Die SPÖ Kärnten will das teure Elga-Abenteuer ihres Ministers Stöger durchziehen und durchfinanzieren, ohne die Bevölkerung darüber zu informieren", kritisiert Leyroutz.

Die Kabeg soll ein Teil dieses Daten-Monstrums ELGA sein. Hunderte Ärzte werden per Gesetz verpflichtet, Daten ihrer Patienten einzuspeisen. Leyroutz fordert Prettner auf, die Öffentlichkeit zu informieren, wer die Unterlagen von 500.000 Kärntnern strukturieren soll und wie die Sicherheit des Systems gewährleistet wird. "Noch nie zuvor wurde in Kärnten eine solche Datenflut erfasst. Da gibt es keine Erfahrungswerte, wenn man das pannensicher gestalten will sind enorme Ausgaben nötig, die man von der Gesundheitsversorgung abziehen muss", betont Leyroutz.

Für ihn ist es unverantwortlich, dass der Kärntner Gesundheitsfonds Millionen dafür ausgibt, solange Elga von Fachleuten in Zweifel gezogen wird. "Man muss die Warnungen der Ärzte ernst nehmen, wenn sie darauf hinweisen, dass Elga in der geplanten Form nutzlos ist", betont Leyroutz. "Wir lassen uns hier auf ein EDV-Abenteuer ein, dass finanziell zum Fass ohne Boden werden kann, das technisch schwer zu beherrschen ist, das bei einem Datenleck zu größten Problemen führen kann und das womöglich den beabsichtigten Zweck bei weitem nicht erreicht. Und trotzdem haben wir eine politische Verantwortliche, die sich darum nicht kümmert. Tausende Kärntner haben sich bereits von Elga abgemeldet", so Leyroutz.

In den letzten Wochen und Monaten sei Prettners einziges Ziel als Gesundheitsreferentin gewesen, den Menschen in Kärnten zu verheimlichen wie generell die Gesundheitsreform in Kärnten konkret stattfinden soll. "Die Erhaltung und Ausbau des Gesundheitssystem ist den Menschen in Kärnten enorm wichtig, Stillstand bedeutet Rückschritt Frau Prettner", bekräftigt Leyroutz abschließend.

apa.at

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