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APA-Artikel 6. März 2014

CH: Medizin-Akademie: Vier Millionen für Pflege am Lebensende

Die Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) will die Forschung in der Palliativpflege am Lebensende fördern. Für ein entsprechendes Förderprogramm erhält sie von zwei Stiftungen insgesamt vier Million Franken auf vier Jahre, wie die Akademie am Donnerstag mitteilte.

Unter Palliativpflege versteht man Massnahmen, die das Leiden eines unheilbar kranken Menschen lindern und ihm die bestmögliche Lebensqualität bis zum Ende verschaffen. Das Förderprogramm solle dazu beitragen, dass die Forschung dazu auch in der Schweiz auf- und ausgebaut wird, schrieb die SAMW.

Dazu stellten die Stanley Thomas Johnson Stiftung und die Gottfried und Julia BangerterRhyner Stiftung für die Periode 2014 bis 2017 Fördergelder von einer Million Franken pro Jahr zur Verfügung. Die Begutachtung von Anträgen erfolge durch eine Expertenkommission.

Im Jahr 2012 haben Bund und Kantone beschlossen, die Palliativpflege in der Schweiz zu fördern, und eine "Nationale Strategie Palliative Care" aufgegleist, hiess es in der Mitteilung. Um das Angebot zu fördern, wurden fünf Teilprojekte definiert.

Während in vier davon, nämlich Sensibilisierung, Versorgung, Bildung und Finanzierung klare Fortschritte zu beobachten seien, gelte dies für das fünfte Teilprojekt - die Forschung - erst in geringerem Ausmass, schrieb die SAMW.

Das Förderprogramm solle deshalb eine Art Anstossfinanzierung darstellen, erklärte SAMW-Generalsekretär Hermann Amstad auf Anfrage. Es soll zu einem "nachhaltigen Ausbau der Forschungskompetenzen" in der Schweiz führen, hiess es in der Mitteilung.

apa.at

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