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APA-Artikel 4. März 2014

Ermittlungen gegen leitenden Arzt in Wiener Neustadt

Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen leitenden Arzt am Landesklinikum Wiener Neustadt Ermittlungen wegen schweren Betrugs eingeleitet, bestätigte Sprecher Erich Habitzl am Dienstag einen entsprechenden Bericht in den "Niederösterreichischen Nachrichten" ("NÖN"). Dem Mediziner wird nach einer anonymer Anzeige vorgeworfen, sich sein Spezialfach "erschlichen" zu haben.

Konkret soll der leitende Arzt nicht in "ausreichendem Ausmaß" an der betreffenden medizinischen Abteilung tätig gewesen sein, so die "NÖN". Es geht um 36 Monate im Zeitraum von 1999 bis 2002. "Die Ermittlungen sind noch nicht beendet", sagte Habitzl. Mit einem Ergebnis rechnet der Sprecher in den kommenden zwei bis drei Monaten.

Der Österreichischen Ärztekammer liegt der Fall bereits vor. Die niederösterreichische Ärztekammer habe den Sachverhalt bekannt gegeben, der intern im Rahmen des Disziplinarrates behandelt werde, erklärte Pressesprecher Martin Stickler. Der Arzt sei aber nach wie vor tätig, da es sich lediglich um einen "reinen Verdacht" handelt.

apa.at

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