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APA-Artikel 3. März 2014

Deutsche Klinik-Kette Helios will "in kleinem Maße" Jobs streichen

Nach der milliardenschweren Übernahme der Rhön-Klinikum-Krankenhäuser hat der Chef der Fresenius-Tochter Helios Stellenstreichungen angekündigt. "Wir wollen regional stärker zusammenarbeiten als das vielleicht bei Rhön der Fall war", sagte Helios-Chef Francesco De Meo der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

In der Regionalverwaltung sei ein Stellenabbau möglich, allerdings nur "über die Zeit, in kleinem Maße". Konkrete Zahlen nannte er nicht. "Einen genauen Plan gibt es nicht. Wir konnten die Kliniken ja bislang nicht im Detail anschauen."

In Deutschland gebe es zu viele Krankenhäuser, sagte De Meo. "Wir müssen aussortieren. Und dabei sollte man auf die Qualität achten. Es müssen die schlechten Häuser geschlossen werden, nicht die guten." Diesbezüglich stünde derzeit aber nichts an, sagte ein Fresenius-Sprecher. "Es gibt weder Pläne, Kliniken vom bestehenden Helios Netzwerk noch von den neu erworbenen Rhön Kliniken zu schließen."

Die zum Gesundheitskonzern Fresenius gehörenden Helios-Kliniken hatten am Freitag mitgeteilt, den Kauf von 38 Krankenhäusern und elf medizinischen Versorgungszentren von Rhön vollzogen zu haben. Für zwei Krankenhäuser - in Wiesbaden und Salzgitter - fehlt Helios noch die Zustimmung der kommunalen Mitgesellschafter. Fresenius will mit der drei Milliarden Euro teuren Übernahme im Verbund mit Helios einen Krankenhaus-Großkonzern in Deutschland schaffen.

apa.at

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