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APA-Artikel 27. Februar 2014

Herausforderungen für die moderne Krankenhauskommunikation

Kommunikation hat im Gesundheitswesen einen zentralen Stellenwert: zwischen Mitarbeitern verschiedener Berufsgruppen, zwischen Arzt und Patient, zwischen Anbietern von Gesundheitsleistungen und Stakeholdern aus Politik und Wirtschaft. Kaum ein gesellschaftspolitisches System ist derart komplex und gleichzeitig auf eine "gelungene Kommunikation" angewiesen wie das Gesundheitssystem - geht es doch buchstäblich oft um Leben oder Tod.

Während die öffentliche Diskussion von Sparpotenzialen und Leistungskürzungen dominiert wird, widmet sich im Rahmen des 2. Forums für Gesundheitsmarketing eine hochrangige Expertenrunde dem vielfältigen Potenzial zukunftsweisender Lösungen rund um die Gesundheitskommunikation. Innovative Vorreiter der Branche zeigen anhand einer Reihe von "Leuchtturmprojekten", dass Markenbildung in der Krankenhauskommunikation wichtiger denn je ist. Denn: Marken helfen dem Kunden - in diesem Fall den Patienten - sich in einem komplexen Umfeld einfacher zurechtzufinden und Angebote zu differenzieren. Patienten werden zu mündigen Patienten und helfen damit indirekt mit, Effizienzpotenziale zu heben. Für die Gesundheitsbranche sind derartige Überlegungen oft noch neu, umso spannendere Diskussionen werden erwartet. So widmet sich etwa Gesundheitsminister Alois Stöger mit Univ.-Prof. Dr. Jürgen Pelikan, Key Researcher am Ludwig Boltzmann Institut, und Dr. Martin Gleitsmann von der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der Wirtschaftskammer der Frage, welchen Stellenwert "Patient Empowerment" im Krankenhausalltag hat und wer den mündigen Patienten tatsächlich will. Themen wie die Markenentwicklung im Umfeld von Forschung, Lehre und Patientenversorgung, die Markenbildung durch Employer Branding oder der Weg von der Unternehmens- zur Gesprächskultur werden aufgegriffen.

2. Österreichisches Forum für Gesundheitsmarketing

Termin: 8. April 2014 Zeit: 9:00 - ca. 18:00 Uhr Ort: Wolke 19, Donau-City-Straße 11, 1220 Wien Kosten: 340,- Euro

Detailliertes Programm, Information und Anmeldung: www.gesundinformiert.at 

apa.at

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