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APA-Artikel 25. Februar 2014

Fresenius - Sind offen für weitere große Übernahmen

Der Übernahmehunger des deutschen Gesundheitskonzerns Fresenius ist auch nach dem rund 3 Mrd. Euro schweren Kauf von zahlreichen Krankenhäusern des Konkurrenten Rhön nicht gestillt. "Große Zukäufe lassen sich nicht prognostizieren", sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Bad Homburg.

Übernahmen mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde Euro seien deshalb nicht in den Zielen des Konzerns berücksichtigt, betonte Schneider. "Das heißt aber nicht, wenn sich so Gelegenheiten ergeben, dass man nicht offen dafür wäre."

Reuters hatte in der vergangenen Woche exklusiv berichtet, Fresenius prüfe, dem französischen Lebensmittelkonzern Danone dessen Geschäft mit medizinischer Ernährung abzukaufen. Der Kaufpreis könnte sich Finanzkreisen zufolge auf rund 4 Mrd. Euro belaufen. Schneider und sein Finanzchef Stephan Sturm wollten sich zu dem Thema nicht äußern. Sturm betonte jedoch, der Konzern könne für Übernahmen deutlich mehr als 2 Mrd. Euro an Fremdkapital aufnehmen, ohne die selbst auferlegte Schuldenobergrenze zu überschreiten.

Eine Kapitalerhöhung sei nicht geplant, betonte Schneider. Der Konzernchef ließ offen, was Fresenius mit seinem Anteil von gut fünf Prozent an Rhön-Klinikum macht, den der Konzern 2012 erworben hatte. "Wir haben nicht vor, diesen Anteil auszubauen", sagte Schneider. Ob und wie lange Fresenius die Beteiligung halten wolle, sei noch nicht entschieden.

apa.at

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