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APA-Artikel 19. Februar 2014

Gesundheitsreform - Zielsteuerungsvertrag NÖ bis Ende März fix

Der "Best point of practice", der beste Punkt, an dem man Patienten behandeln kann, ist das Hauptkriterium bei der Ausarbeitung des niederösterreichischen Zielsteuerungsvertrages. Angestrebt werden klare, vergleichbare medizinische Leistungen, gab Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka (ÖVP) am Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt.

In Sachen Umsetzung der Gesundheitsreform ist Niederösterreich das einzige Bundesland, das noch bei der Erstellung des Landes-Zielsteuerungsvertrages fehlt. Der Entwurf soll aber innerhalb der gesetzten Fristverlängerung, bis 31. März 2014, fertiggestellt sein, wurde versichert. In den derzeit laufenden Verhandlungen habe man es sich zur Aufgabe gemacht, den Bundeszielsteuerungsvertrag als "ganz wesentliche" Vorlage zu nehmen, so Sobotka.

Hauptaugenmerk bei der Erstellung des Vertrages liege auf zwei Punkten. Einerseits müsse der Patient spüren, "dass seine medizinische Behandlung einfacher, besser, transparenter wird und andererseits müssten wir uns das leisten können", führte Sobotka weiter aus. "Wir müssen planen, wo niedergelassene Ärzte sind, wo Ärztezentren sind, wo Spitäler Eigenversorgung übernehmen im ambulanten Bereich genauso wie auch im Bereich der stationären Versorgung." Es müsse auch einen klaren Plan zum Prozessablauf gehen, etwa wo der Patient als erstes hingehen soll, wenn er eine Beschwerde hat. Wesentlich sei dabei die Vergleichbarkeit aller angebotenen Systeme, so Sobotka.

apa.at

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