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APA-Artikel 14. Februar 2014

Lebensqualität und Fürsorge statt Tötung auf Verlangen für Kinder

Dr. Martina Kronberger-Vollnhofer, Kinderhospizbeauftragte des Dachverbandes Hospiz Österreich und Leiterin des Mobilen Kinderhospiz MOMO: In den über zwanzig Jahren, in denen ich als Kinderärztin und Palliativmedizinerin tätig bin, habe ich viele Kinder begleitet, die keine Aussicht auf Genesung hatten. Ich spreche mich gegen den Beschluss des Belgischen Parlaments für Tötung auf Verlangen bei Kindern und Jugendlichen aus. Wir sollten vielmehr darüber reden, wie ein würdevolles Leben mit einer schweren, lebenslimitierenden Erkrankung möglich ist und was diese Kinder und ihre Familien dafür benötigen. Durch eine professionelle medizinische, pflegerische, psychosoziale sowie ehrenamtliche und spirituelle Begleitung wird Lebensqualität möglich. Eine flächendeckende, umfassende und kostenfreie Hospiz- und Palliativversorgung für schwerstkranke Kinder und deren Familien ist dafür eine sehr wichtige Voraussetzung.

apa.at

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