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APA-Artikel 13. Februar 2014

Einigung bei Gratis-Zahnspangen?

Die Österreichische Zahnärztekammer zeigt sich über die Meldung des SPÖ-Pressedienstes, wonach über die Einführung der kostenlosen Zahnspange für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr ab Mitte 2015 angeblich eine "Einigung" erzielt worden sein soll, in höchstem Maße erstaunt.

Dies aufgrund der Tatsache, dass die diesbezüglichen Verhandlungen zwischen den dafür zuständigen Vertragspartnern, nämlich dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Österreichischen Zahnärztekammer, vom Hauptverband einseitig abgebrochen wurden und seither alle Urgenzen seitens der Österreichischen Zahnärztekammer unbeantwortet blieben.

Die österreichischen Zahnärztinnen und Zahnärzte begrüßen selbstverständlich grundsätzlich jede Reform des zahnärztlichen Kassenvertrages, die eine Verbesserung der sozialen zahnmedizinischen Versorgung der Bevölkerung bewirkt, setzen hierfür aber keine unverbindliche und inhaltsleere Ankündigungspolitik, sondern partnerschaftliche Verhandlungen voraus. Die Österreichische Zahnärztekammer ist gegenüber dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger daher jederzeit gerne für diesbezügliche Verhandlungen gesprächsbereit.

apa.at

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