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APA-Artikel 10. Februar 2014

ELGA - Hauptverband: Betrug mit Krebsabstrichen dann unmöglich

Erfreut ist der Hauptverband der Sozialversicherungsträger über die Ergebnisse der Oekonsult-Umfrage, wonach 88 Prozent sich nicht von der Elektronischen Gesundheitsakte abmelden wollen. "Die medizinische Vernunft hat eindeutig die Oberhand über die hysterische Panikmache mancher Vertreter der Ärzteschaft und selbst ernannter Datenschützer behalten", meinte Hauptverbands-Chef Hans Jörg Schelling.

Schelling verwies in einer Aussendung auch darauf, dass der Fall einer Wiener Frauenärztin, die über Jahre hinweg die PAP-Abstriche zur Krebsvorsorge nicht an die Pathologie weitergeleitet haben soll, mit ELGA künftig nicht mehr möglich sei. "Im Regelfall ist der Befund über den PAP-Abstrich in wenigen Tagen fertig und wird in Zukunft auch über ELGA abrufbar sein. Jede Frau kann dann selbst überprüfen, ob der Test auch tatsächlich durchgeführt wurde und welche Ergebnisse der Test erbracht hat." Das bringt den Frauen dann endgültige Klarheit, vermindert aber auch den zeitlichen Aufwand der Ärzte, betonte Schelling.

apa.at

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