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APA-Artikel 5. Februar 2014

Große US-Drogeriekette verkauft keine Zigaretten mehr

Weiterer Schlag für Raucher und Tabaklobby in den USA: Nach Rauchverboten und Milliardenklagen stoppt die erste landesweit vertretene Drogeriekette den Verkauf von Zigaretten und anderen Tabakprodukten. Der Verkaufsstopp bei CVS Caremark sei die "richtige Entscheidung für unsere Kunden und unsere Firma, um den Leuten zu helfen, ihre Gesundheit zu verbessern", so Firmenchef Larry Merlo am Mittwoch.

Die Zigaretten verschwinden am 1. Oktober aus den Regalen in den mehr als 7.600 Filialen der Kette. CVS Caremark rechnet dadurch mit Umsatzeinbußen von jährlich zwei Milliarden Dollar (1,5 Mrd. Euro). Unterm Strich will das Unternehmen aber profitieren - durch eine engere Bindung an die Kunden, denn Drogerien in den USA sind zugleich Apotheken. "Einfach gesagt, der Verkauf von Tabakprodukten entspricht nicht dem Sinn unseres Unternehmens", sagte Merlo.

apa.at

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