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APA-Artikel 3. Februar 2014

Ärztekammer: IHS-Studie untermauert Forderungen

Die Ergebnisse der jüngsten Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) würden langjährige Forderungen der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) untermauern, wonach die Spitalsambulanzen durch den Ausbau des niedergelassenen Bereichs nachhaltig entlastet werden könnten. Das betonte ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger am Samstag in einer Aussendung.

"Wir haben es einmal mehr Schwarz auf Weiß, dass eine gut ausgebaute Versorgung durch niedergelassene Ärzte den Zustrom in die Ambulanzen bremst", sagte Wechselberger. Vor allem den Hausärzten komme dabei eine wichtige Rolle zu - ein Umstand, den die ÖÄK seit Jahren immer wieder betone. Der ÖÄK-Präsident: "Wo genügend Hausärzte im Einsatz sind, dort gehen die Menschen seltener in die Ambulanz. Die einzig logische Schlussfolgerung muss daher sein, den Kassen-Allgemeinmediziner weiter zu stärken, ihn als Drehscheibe eines integrierten Versorgungssystem zu positionieren und so die überlaufenen Ambulanzen zu entlasten."

Auch auf Patientenseite sieht der Ärztechef Handlungsbedarf. Der Studie zufolge führten schlechtere soziale Verhältnisse zu mehr Ambulanzbesuchen. "Die Patienten wissen oft nicht, dass ihnen eine hausärztliche Versorgung auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung steht oder dass es eine Notfallnummer gibt, die sie rund um die Uhr erreichen können. Wir müssen folglich die Patienten besser informieren", sagte Wechselberger abschließend.

apa.at

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