zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 31. Jänner 2014

Mückstein: IHS-Studie bestätigt langjährige Grüne Forderung nach Ausbau des niedergelassenen Bereiches

Die heute vorgestellte Studie des IHS über "Interdependenzen in der ambulanten medizinischen Versorgung in Österreich" zeigt deutlich, dass ein Ausbau der kassenfinanzierten Primärversorgung im ambulanten Bereich die Spitalsambulanzen entlastet. "Der kassenfinanzierte niedergelassene Bereich und die Spitalsambulanzen sind kommunizierende Gefäße", erklärt die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein "ein konsequenter Ausbau der Primärversorgung muss endlich vorangetrieben werden."

Soziale Faktoren spielen für die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens eine bedeutende Rolle. Vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen nehmen Gesundheitsleistungen dort in Anspruch, wo sie kassenfinanziert angeboten werden. "Es wäre wichtig, die Ambivalenz in diesem Bereich aufzugeben und Kassenverträge im niedergelassenen Bereich, auch für nichtärztliche Gesundheitsberufe, zu fördern", so Mückstein.

Mückstein fordert eine ähnliche Studie für den nichtärztlichen ambulanten Bereich. Es ist anzunehmen, dass insbesondere Kassenverträge für die Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, zum Beispiel die Kassenfinanzierung von Psychotherapie, die Inanspruchnahme von teuren Spitalsambulanzen bzw. Spitalsaufenthalten verringern würden.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben