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APA-Artikel 29. Jänner 2014

9.000 Beschäftigte in Ordensspitälern erhalten 2,5 Prozent mehr Lohn

Für die rund 9.000 Beschäftigten in den österreichischen Ordensspitälern werden mit 1. März die KV-Gehälter um 2,5 Prozent, die kollektivvertraglichen Zulagen um 2,45 Prozent erhöht. Zusätzlich werden KV-Gehälter unter 1.450 Euro um einen Betrag von 20 Euro angehoben. Darauf haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft vida in der dritten Verhandlungsrunde am Dienstagabend geeinigt.

Wie der stellvertretende vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, wurden auch Verbesserungen im Rahmenrecht für die Beschäftigten vereinbart. So wird ein Rechtsanspruch auf Altersteilzeit eingeführt. Außerdem wird für die Bemessung des Urlaubsausmaßes ein weiteres Jahr an Vordienstzeiten angerechnet.

"Gerade für Beschäftigte im Gesundheitswesen sind ausreichende Erholungsphasen wichtig, sowie Maßnahmen, um länger gesund im Beruf bleiben zu können. Mit den rahmenrechtlichen Verbesserungen ist uns hier ein wichtiger Schritt gelungen", erklärte Steinkellner. Die Gehaltserhöhung ist für den Verhandlungsführer der Gewerkschaft angesichts des Sparkurses im Gesundheitswesen sehr erfreulich und bedeutet für die Beschäftigten eine Sicherung der Kaufkraft.

apa.at

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