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APA-Artikel 24. Jänner 2014

Stronach/Franz: Stögers Verharmlosungen beim Thema "Antidepressiva für Kinder" sind wenig professionell

Als "wenig professionell" bezeichnet Team Stronach Gesundheitssprecher und Arzt Abg. Dr. Marcus Franz die "Verharmlosung" von SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger betreffend der gestiegenen Verabreichung von Antidepressiva an Kinder. "Anstatt mit minimalen Rückgängen bei einzelnen kleinen Kassen zu argumentieren, sollte der Minister eruieren lassen, worauf der Anstieg zurückzuführen ist und was man dagegen tun kann. Ich appelliere an Stöger, das Problem nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Es braucht endlich eine Task Force Kindergesundheit, bei der mit Kinderärzten über diese Problematik umfassend diskutiert wird."

Franz betont, dass ein gesellschaftlicher Wandel in Bezug auf die Kinder und die Familie stattzufinden habe. "Das Team Stronach wird nicht aufhören, dafür einzutreten, dass die Ursache zu bekämpfen ist. Es ist unserer Meinung nach keine gute Entwicklung, wenn Medikamente angewendet werden, um gesellschaftliche und persönliche gesundheitliche Auswirkungen einer falschen Familienpolitik zu überdecken. Es könnte nämlich durchaus sein, dass Depressionen bei Kindern durch unzureichende Betreuungssituationen begünstigt werden. Man muss daher darauf achten, dass Familien, Alleinerzieher und überhaupt alle für Kinder Verantwortliche ausreichend Unterstützung finden."

apa.at

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