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APA-Artikel 22. Jänner 2014

Verkaufsgespräch als Apotheken-Umfrage getarnt: VKI warnt

Vor unzulässigem Verkauf von "Hirschberger Gelenkskapseln" mittels Telefonmarketing einer Schweizer Firma haben der VKI und die Österreichische Apothekerkammer am Mittwoch gewarnt. Bei Anrufen werde der Eindruck einer Befragung über die Kundenzufriedenheit in Apotheken erweckt. Tatsächlich will das Unternehmen Vitaciti dem Gesprächspartner eine Jahresration ihres Produktes aufdrängen.

"Werbeanrufe ohne vorige Zustimmung des Konsumenten sind verboten", stellte der Verein für Konsumenteninformation klar. Der Verein für Konsumenteninformation bot Betroffenen Unterstützung an.

In den Telefongesprächen werde vermittelt, die Apothekerkammer hätte eine Imageumfrage in Auftrag gegeben. Das sei nicht der Fall, betonten VKI und die Standesvertretung. Die Umfrage diene bloß als Vorwand für einen Verkaufsabschluss. "Eine österreichische Apotheke macht keine Verkaufswerbung am Telefon und preist auch keine Produkte an. Wir raten vom Kauf von Gesundheitsprodukten per Telefon strikt ab", sagte Rainer Prinz, Leiter der Rechtsabteilung der Österreichischen Apothekerkammer.

Die Empfehlung lautete, keinesfalls an derartigen Umfragen teilzunehmen und das Gespräch ehestmöglich zu beenden. Sollte das Produkt dennoch im Postkasten landen, wird von der Bezahlung des Kaufpreises abgeraten, denn damit gehe eine einjährige Vertragsbindung einher.

apa.at

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