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APA-Artikel 17. Jänner 2014

Stadtrechnungshof - SP-Wagner: Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) setzt Reformen um

"Der Wiener Krankenanstaltenverbund ist mit dem Spitalskonzept 2030 mitten in der größten Reform seit seinem Bestehen. Dementsprechend werden Strukturen und Organisation modernisiert", erklärt SP-Gemeinderat Kurt Wagner. "Korosec weiß um die Reformprojekte, die gerade umgesetzt werden. Trotzdem zu fordern in die Gänge zu kommen, ist einfach lächerlich und schlechter politischer Stil."

Die polemische Kritik der Gemeinderätin kann Wagner leicht mit Fakten entkräften: "Sonja Wehsely setzt in wesentlichen Bereichen der Wiener Stadtpolitik seit 2007 maßgebliche Projekte um und stellt sicher, dass die Wienerinnen und Wiener auch in Zukunft von einer medizinischen Spitzenversorgung profitieren. Das neue Krankenhaus Nord ist das Flaggschiff des Wiener Spitalskonzeptes 2030. Das modernste Spital Österreichs geht 2016 in Vollbetrieb, der Bau ist voll im Kosten- und Zeitplan. Die Rudolfstiftung wird modernisiert und erweitert. Das Kaiser-Franz-Josef-Spital erhält bis 2015 ein neues Mutter-Kind- und OP-Zentrum. Das Wilhelminenspital wird bei laufendem Betrieb bis 2024 komplett neu gebaut, auch das Krankenhaus Hietzing wird erneuert." Mit der Umsetzung des Geriatriekonzeptes stellte Wien bereits seit 2007 erfolgreich die Weichen für die Zukunft. "Leistbare Pflege und maßgeschneiderte Betreuung stehen im Mittelpunkt. Große und veraltete Einrichtungen werden geschlossen, bis 2015 werden elf neue Pflegewohnhäuser Wienerinnen und Wienern ein neues Zuhause in Ein- oder Zweibettzimmern und beste, wohnortnahe Betreuung bieten", so Wagner.

Gerade in Bereichen wie der EDV, der Beschaffung sowie der Vergabe sind Modernisierungs- und Veränderungsschritte gesetzt worden, wie auch aus den heute veröffentlichen Berichten des Stadtrechnungshofes hervorgeht. "Der Wiener Krankenanstaltenverbund ist kein Kleinbetrieb, in dem Änderungen von heute auf morgen umgesetzt werden können. Die Weichen für moderne Abläufe sind allerdings bereits gestellt worden", betont Wagner abschließend.

apa.at

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