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APA-Artikel 16. Jänner 2014

uniko zur Medizin-Fakultät Linz: "Sämtliche Bedingungen sind zu erfüllen"

Wenn der Ministerrat im Zuge der Weichenstellung für eine Medizinische Fakultät der Universität Linz ein Bekenntnis zu den Beschlüssen der Hochschulkonferenz (HSK) vom August 2013 abgibt, dann zeige dies, dass sich Reinhold Mitterlehner als neuer Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft an sämtliche Bedingungen seines Vorgängers Karlheinz Töchterle als Ressortchef für Wissenschaft und Forschung gebunden fühle. Dies erklärte uniko-Präsident Heinrich Schmidinger zum gestrigen Beschluss des Ministerrats, der nunmehr dem Nationalrat zugewiesen wurde.

Schmidinger erinnert daran, dass die HSK die Errichtung einer Medizinischen Fakultät in Linz nicht nur mit der Finanzierung des tertiären Sektors verknüpft habe. Die HSK fordert unter anderem auch eine einfache und transparente Regelung des klinischen Mehraufwandes, die Untersuchung möglicher Auswirkungen auf die Quotenregelung, die Einsetzung einer Gründungskommission und die Begleitung durch den Wissenschaftsrat. "Wir haben im August letzten Jahres zu diesen fixierten Punkten auch die verbindliche Zusage vereinbart, dass in der nächsten Gesetzgebungsperiode zusätzliche Mittel für Universitäten ab dem Jahr 2016 bereitgestellt werden, und zwar zur Sicherstellung der nächsten Leistungsvereinbarungsperiode", fügt Präsident Schmidinger hinzu. Die Botschaft des Bundesministers, dass die neue medizinische Fakultät "nur ein Teil eines gestärkten Wissenschafts-, Forschungs- und Hochschulraumes" sein kann, gebe jedenfalls Veranlassung diesbezüglich zuversichtlich zu sein.

apa.at

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