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APA-Artikel 10. Jänner 2014

Fresenius sammelt 750 Mio. für Kauf von Rhön-Kliniken ein

Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius hat bei Investoren 750 Millionen Euro für die Übernahme von Krankenhäusern des Konkurrenten Rhön eingesammelt. Für eine Anleihe über 300 Mio. Euro mit einer fünfjährigen Laufzeit zahlt das Unternehmen 2,45 Prozent Zinsen, wie Fresenius am Donnerstag mitteilte. Bei einem siebenjährigen Bond über 450 Mio. Euro liege der Coupon bei drei Prozent.

Fresenius will für 3,1 Mrd. Euro einen Großteil der Rhön-Klinikum-Krankenhäuser kaufen und im Verbund mit seiner eigenen Klinik-Tochter Helios einen Krankenhaus-Giganten in Deutschland schaffen.

Fresenius hat bereits im Mai 2012 im Rahmen einer Kapitalerhöhung gut eine Milliarde Euro bei Investoren eingesammelt. Die damals anvisierte Komplettübernahme des fränkischen Konkurrenten scheiterte allerdings wenig später am Widerstand des Rhön-Aktionärs Asklepios. Im September 2013 kündigte Fresenius dann einen neuen Anlauf an und will nun 43 Kliniken und 15 medizinische Versorgungszentren von Rhön schlucken. Bei diesem Schritt müssen die Rhön-Aktionäre aus Sicht von Fresenius nicht um Zustimmung gefragt werden.

apa.at

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