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APA-Artikel 9. Jänner 2014

ELGA: ARGE Selbsthilfe Österreich warnt vor Verunsicherung der Patienten

"Die Angst vor einem 'Datenmonster ELGA' zu schüren, führt zu ungerechtfertigter Verunsicherung der Bürger und Patienten. Diese Vorgangsweise ist hochgradig unseriös", kritisiert die Bundesvorsitzende der ARGE Selbsthilfe Österreich, Monika Maier, die aktuelle Kampagne des österreichischen Hausärzteverbandes.

"Der Datenschutz ist im Zusammenhang mit der Elektronischen Gesundheitsakte absolut ernst zu nehmen, darf aber nicht als Killerargument missbraucht werden", betont Andrea Fried, Bundesgeschäftsführerin der ARGE Selbsthilfe Österreich. Gerade bei der Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen ist ELGA ein wichtiges Instrument zur Steigerung der Qualität. Es steht außer Frage, dass sensible Gesundheitsdaten vor unbefugten Zugriffen geschützt werden müssen. ELGA sieht hier technische Sicherheitslösungen, eine Autorisierung der Zugriffe durch den einzelnen Patienten sowie eine lückenlose Dokumentation aller Abfragen vor. "Jede missbräuchliche Verwendungen muss konsequent verfolgt und hart bestraft werden", so Maier. "Tatsache ist, dass derzeit Krankenakten in Gesundheitseinrichtungen für viele Personen ungeschützt zugänglich sind. Wir erhoffen uns darum von ELGA sogar eine Verbesserung des Schutzes sensibler Daten." Die ARGE Selbsthilfe Österreich fordert eine rasche Einführung von ELGA mit niederschwelligen Kontrollmöglichkeiten für alle Bürger und Patienten, die Wahrung des Prinzips der freiwilligen Teilnahme sowie sachliche Informationen.

apa.at

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