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APA-Artikel 9. Jänner 2014

Mückstein: ELGA hat noch grundlegende Probleme im Bereich Datenschutz

Die Grünen sind nicht grundsätzlich gegen elektronische Systeme zur Verwaltung von Gesundheitsdaten, ELGA muss aber sicherer und anwenderfreundlicher werden.

ELGA schafft erstmals einen Zugang zu allen sensiblen Gesundheitsdaten aller PatientInnen über ein zentrales Portal. Doch die Sicherheit der Daten kann derzeit nicht zu 100 Prozent gewährleistet werden, wie Datenschützer bereits seit längerem warnen.

"Es wäre besser, wenn es kein zentrales Portal gäbe, sondern eine größere Zahl von voneinander getrennten elektronischen Zugängen mit zufälliger Anordnung der Versicherten je Zugang", sagt die Grüne Gesundheitssprecherin Eva Mückstein und ergänzt: "Außerdem fordern wir die freie Wahl der Dokumentationsart (ELGA, physische Dokumentation oder eigene Formen) durch die PatientInnen."

Die Grünen kritisieren auch den mangelnden PatientInnennutzen von ELGA. Wesentliche Erleichterungen für PatientInnen wie etwa ein elektronischer Impfpass, ein Röntgenpass oder ein Terminvereinbarungssystem zur Verminderung von Wartezeiten sind aus Kostengründen nicht vorgesehen.

"Die einzige Möglichkeit für PatientInnen, Verbesserungen von ELGA zu erreichen ist ein Opting-out, deshalb begrüßen wir die Aktion des Hausärzteverbandes", meint Mückstein.

apa.at

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