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APA-Artikel 7. Jänner 2014

AKH-Betriebsversammlung: Ärztekammer solidarisch mit Forderungen der Ärzte

"Die Ärztekammer steht zu 100 Prozent hinter den Anliegen der medizinischen Belegschaft des AKH", betonte Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres heute, Dienstag, bei der Betriebsversammlung im AKH, wo an die 300 Ärztinnen und Ärzte anwesend waren. Man könne die Stimmung als "aufgeheizt" bezeichnen, so Szekeres, aber dies sei schließlich "kein Wunder, denn das medizinische Personal arbeite bereits jetzt am Limit".

Vor allem der Umstand, dass es durch die Einsparung der Nacht-Journaldiensträder dazu kommt, dass die Patientenversorgung zu leiden beginnt, da Ressourcen fehlen, stößt Szekeres säuerlich auf. Alle machten sich Sorgen um den Betrieb in den Nachtstunden. "Nur der Rektor sieht augenscheinlich keine Gefährdung der Patienten", kritisiert der Ärztekammerpräsident und führt weiter aus: "Im Gegenteil: Er verkauft diese Einsparung sogar als Gewinn für die Patienten, was aber nicht der Realität entspricht."

Bei der heutigen Betriebsversammlung wurden weitere Protestmaßnahmen beschlossen. Diese umfassen weitere Versammlungen sowie Anzeigen wegen Überlastung vonseiten der betroffenen Ärztinnen und Ärzte am AKH. Szekeres: "Leider ist einmal mehr der Moment im AKH erreicht, wo man sagen muss: Es reicht!" Die Arbeits- und Lebensqualität der Kolleginnen und Kollegen sei am "untersten Limit" angekommen. "Als Präsident der Ärztekammer betone ich nochmals die Solidarität der Ärztekammer hinter sämtlichen Anliegen der hier beschäftigen Ärztinnen und Ärzte."

apa.at

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