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APA-Artikel 23. Dezember 2013

Die Kliniken-Landschaft in Deutschland

In Deutschland gibt es gut 2000 Krankenhäuser mit etwas mehr als 500 000 Betten. Der Staat ist dabei der mit Abstand wichtigste Klinikbetreiber: 48 Prozent aller Betten standen 2012 nach Angaben des Statistischen Bundesamts in öffentlichen Kliniken, die meist von Kreisen und Städten betrieben werden. Hinter 34 Prozent der Betten standen gemeinnützige Träger wie die Kirchen oder das Rote Kreuz. 18 Prozent der Betten sind in Krankenhäusern von gewinnorientierten Klinikkonzernen.

Doch der Anteil der Privaten steigt seit Jahren rasant an: Während die öffentlichen Kliniken laut Statistischem Bundesamt von 2006 bis 2011 rund 7 Prozent ihrer Betten abbauten, stockten private Klinikbetreiber um 20 Prozent auf.

Wir stark sich der Staat als Krankenhausbetreiber engagiert, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. So waren 2012 in Bayern 48,4 Prozent der Kliniken in öffentlicher Hand, in Berlin waren es nur 2,5 Prozent.

apa.at

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