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APA-Artikel 18. Dezember 2013

Landeskrankenhaus Mariazell wird regionales Gesundheitszentrum

Mit der Einstellung der stationären Versorgung am LKH Mariazell mit Jahresende soll ein regionales Zentrum für Pflege und Gesundheit entstehen. Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) und Sozialreferent Siegfried Schrittwieser (SPÖ) stellten am Mittwoch ein Nachnutzungskonzept vor und versicherten eine weiterhin lückenlose Erstversorgung.

In Zukunft wird eine dislozierte ambulante Einheit der Abteilung für Innere Medizin des LKH Mürzzuschlag-Mariazell geben, eine interdisziplinäre Einrichtung zur Erstbegutachtung und -behandlung. In dieser Einheit sind auch ambulante Beobachtungsbetten vorgesehen.

Als weiteres Modul wird das Land Steiermark gemeinsam mit der Lebenshilfe Bruck und Leoben auf dem Areal ein Projekt für Menschen mit Behinderung starten, das die Bereiche Arbeit und Beschäftigung, Wohnen und Mobile Dienste umfasst. Zudem übersiedelt das Rote Kreuz Mariazellerland auf das bisherige LKH-Areal. Die beiden bisherigen Pflegeheime des Sozialhilfeverbandes Bruck im Mariazellerland werden zusammengeführt, indem das Pflegeheim St. Sebastian, das in unmittelbarer Nähe zum LKH Mariazell situiert ist, durch einen Zubau auf 65 Betten erweitert wird.

Von den 60 Mitarbeitern des aufgelösten 30-Betten-Spitals werden längerfristig die Hälfte am Standort verbleiben, rund 30 werden in anderen Bereichen der Steirischen Krankenanstalten Gesellschaft untergebracht.

apa.at

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