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APA-Artikel 18. Dezember 2013

Neue Bundesregierung greift SVA-Modelle auf

"Die neue Bundesregierung hat in ihr Arbeitsprogramm wesentliche Eckpunkte der SVA-Philosophie übernommen, insbesondere das Bekenntnis zu mehr Prävention", zeigt sich SVA Obmann-Stv. Peter McDonald über den Paradigmenwechsel in der sozialen Krankenversicherung erfreut. Das zeige, dass der von der SVA vollzogene Wandel von der Krankenkasse zur Gesundheitsversicherung Anerkennung findet.

Die SVA setzt seit dem Jahr 2012 mit dem Programm "Selbständig Gesund" verstärkt auf Prävention. Ziel ist es, die Versicherten zu einem Umdenken in Richtung Eigenverantwortung zu animieren. Sie sollen verstärkt auf ihre eigene Gesundheit achten und möglichst lange beschwerdefrei leben. Egal ob der oder die Versicherte seine eigene Gesundheit verbessern möchte, oder aktiv darauf achtet die bestehende Gesundheit zu erhalten, mit dem Vorsorgeprogramm stellen sich SVA und Ärzte als kompetente Partner an die Seite der Versicherten. McDonald: "Wir haben gezeigt, welches Reformpotenzial das österreichische Gesundheitssystem birgt und wo der Weg hingehen muss. Unser System ist noch immer fast ausschließlich auf Reparaturmedizin ausgerichtet und wird deshalb erst dann aktiv, wenn die Menschen schon krank sind. Die SVA war Vorreiter und hat dieses System durchbrochen." Auch der von der SVA entwickelte Gesundheits-Check Junior - ein für Kinder und Jugendliche entwickeltes spezielles Vorsorgeprogramm - hat Vorbildwirkung, es soll auf alle Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 ausgedehnt werden.

"Mit dem Bekenntnis der neuen Bundesregierung auf die Schwerpunkte Qualität und Prävention ist ein erster und viel versprechender Schritt zur Umsetzung einer umfassenden Gesundheitsreform gelungen", so McDonald abschließend.

 

apa.at

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