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APA-Artikel 16. Dezember 2013

Hausärzte sollen 200 Millionen Franken mehr verdienen

Gesundheitsminister Alain Berset macht Ernst mit der Besserstellung der Hausärzte. Der Bundesrat schlägt vor, das Einkommen der Hausärzte mit einem Konsultationszuschlag von 9.80 Franken aufzubessern. Eingespart werden die Mittel bei Spezialisten und Spitälern.

Die neue Gebühr soll dazu führen, dass die Hausärzte als Grundversorger im Jahr um 200 Millionen Franken bessergestellt werden, wie das Departement des Innern (EDI) am Montag mitteilte. Der Vorschlag geht nun in eine Anhörung bis zum 3. Februar 2014. Ende Sommer sollen die Änderungen in Kraft treten.

Der Bundesrat hatte bereits Ende September angekündigt, den Ärztetarif Tarmed anpassen zu wollen. Zuvor hatten sich die Tarifpartner nicht auf eine eigene Lösung zur Tarifstruktur einigen können. Die Kompetenz zu einem Eingriff hat der Bundesrat seit Anfang 2013.

Das Versprechen des Bundesrates, die Hausärzte besserzustellen, hatte auch zum Rückzug der Volksinitiative "Ja zur Hausarztmedizin" beigetragen.

apa.at

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