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APA-Artikel 16. Dezember 2013

FP-Frigo zu vertragslosem Zustand: Kassen wälzen MRT- und CT-Kosten auf Patienten und Spitäler ab

Weil sich die hohen Damen und Herren nicht einigen können: In Ordinationen und Instituten müssen Patienten ab Jahresbeginn für eine Computertomografie 110 und für eine Magnetresonanztomografie 165 Euro vorschießen, um dann, nach einer "Schrecksekunde" von etwa drei Monaten, lediglich 80 Prozent von der Krankenkasse rückerstattet zu bekommen. "Abgesehen davon, dass sich die Kassen so ein absolut unberechtigtes Körberlgeld in der Höhe von 20 Prozent der Kosten von den Patienten holen, ist völlig klar, dass ein vertragsloser Zustand in diesem wichtigen, radiologischen Bereich die Menschen verstärkt in die Krankenhäuser treibt. Dort kommen diese Untersuchungen aber im Endeffekt viel teurer als bei den niedergelassenen Ärzte. Und bezahlen muss der Steuerzahler", ärgert sich Wiens FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo. Diese Entwicklung müsse besonders der Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely zu denken geben: "In den Wiener Spitälern fehlt es ohnedies bereits an allen Ecken und Enden an Geld. Eine zusätzliche Belastung können sie schlicht und einfach nicht verkraften! Da tatenlos zuzuschauen ist verantwortungslos. Wehsely ist dringend gefordert, für eine Lösung zu sorgen!"

apa.at

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