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APA-Artikel 16. Dezember 2013

FPÖ-Ragger: Kärntens Spitäler verlieren Millionen

"Kärntens öffentliche Spitäler verlieren Millionen bei den Entgelten der Privatversicherungen für zusatzversicherte und ausländische Patienten. Gleichzeitig sollen sie 2014 laut Zielsteuerungsvertrag 25 Millionen Euro einsparen", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Die rot-grün-schwarze Koalition wolle Gebühren für zusatzversicherte Patienten beschließen, die so niedrig sind wie nirgendwo anders in Österreich. Aufgrund der Gesundheitsreform hätte man laut Ragger das System radikal verändern müssen. Denn die massiven Mindereinnahmen Kärntens wirken sich jetzt doppelt schmerzhaft aus. Man muss in den Spitälern die Kosten massiv reduzieren und es drohen zusätzlich Millioneneinbußen bei Zusatzversicherten und selbst zahlenden (ausländischen) Patienten.

"Kärnten ist das einzige Bundesland, das die Sondergebühren per Verordnung festlegt. Überall anders vereinbaren Ärzte die Honorare mit den Privatversicherungen. Mit dem Ergebnis, dass sie 70 % höher sind als in Kärnten", erklärt Ragger. Es sei absurd, dass das Klinikum Klagenfurt für eine und dieselbe Operation weniger als die Hälfte von dem erhält, was z.B. die benachbarte Privatklinik Maria Hilf vereinnahmt. "LH Dr. Kaiser und Spitalsreferentin Dr. Beate Prettner zementieren dieses Ungleichgewicht, indem sie das bestehende System einzementieren", so Ragger abschließend.

apa.at

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