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APA-Artikel 10. Dezember 2013

Entlassungsmanagement nach Spitalsaufenthalt

Mit der Abschlussveranstaltung Entlassungsmanagement vergangene Woche an der FH Campus Wien wurde das letzte Teilprojekt des Reformpoolprojektes "Patientenorientierte integrierte Krankenbetreuung (PIK)", durchgeführt vom Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen unter der Geschäftsführerin Eva Maria Luger, als eines der erfolgreichsten Reformpoolprojekte abgeschlossen. Die Erfahrungen aus dem Reformpoolprojekt werden im Rahmen des Landeszielsteuerungsvertrages zwischen dem Land Wien und der Sozialversicherung in die Umsetzung der Gesundheitsreform einfließen. "PIK war österreichweit richtungsweisend für ein optimiertes Schnittstellenmanagement und die abgestimmte Gesundheitsversorgung zwischen extra- und intramuralen Pflege- und Betreuungsbereichen. Dieses Projekt ist ein Beispiel für eine gelungene Kooperation vieler Partnerorganisationen und dafür, dass die Übergänge zwischen verschiedenen Gesundheitsdienste-AnbieterInnen zum Wohle der PatientInnen so reibungslos wie möglich gestaltet werden können", betonte die Dritte Landtagspräsidentin Marianne Klicka und bedankte sich dafür bei allen ProjektpartnerInnen.

Aufgrund der demografischen und epidemiologischen Herausforderungen wird das Entlassungsmanagement immer wichtiger. Hochaltrige multimorbide PatientInnen mit komplexem Betreuungsbedarf oder chronischen Erkrankungen, bei denen der Spitalsaufenthalt kein einmaliges Ereignis sondern einen Teil einer Versorgungskette darstellt, nehmen zu. Aufnahme und Entlassung sind dabei gut mit den anderen Nahtstellen abzustimmen und zu planen. Die MitarbeiterInnen im Entlassungsmanagement arbeiten mit hoher Professionalität und viel Engagement und leisten einen wesentlichen Beitrag zur integrierten Versorgung.

apa.at

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