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APA-Artikel 10. Dezember 2013

NÖGKK: 27 neue Kassenärzte in Niederösterreich

Kein Ende des Ansturms auf Kassenstellen in Niederösterreich: Für das erste Quartal des Jahres 2014 bestellten Gebietskrankenkasse und Ärztekammer 27 neue Kassenärztinnen und Kassenärzte. Der Vorstand der NÖGKK beschloss in seiner heutigen Sitzung alle Neubestellungen.

Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber steigt und steigt: 66 Ärztinnen und Ärzte haben sich beworben, 37 unterzogen sich in der vergangenen Woche den strengen Hearings und Vorstellungsgesprächen. "Die Hearings haben uns gezeigt, dass Niederösterreich und unsere Versicherten medizinisch hervorragend versorgt sind und sich keine Sorgen machen müssen. Auch wenn die Unkenrufe nicht zu stoppen sind: Das von vielen herbeigeredete Landärztesterben findet in Niederösterreich sichtlich nicht statt", sagt der Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse, KR Gerhard Hutter.

Ab Jänner neue Allgemeinmedizin-Stelle in Leopoldsdorf

Die NÖGKK baut das Service für Niederösterreich laufend aus. Neben den 26 Neubesetzungen zu Jahresbeginn wurde eine zusätzliche neue Stelle für Allgemeinmedizin ausgeschrieben und besetzt. "Es freut mich, dass Leopoldsdorf demnächst eine neue Kassenpraxis erhält, die ohne Schwierigkeiten Bewerber gefunden hat. Ich bin aber auch erfreut, dass wir in allen medizinischen Bereichen, also sowohl in der Allgemeinmedizin als auch im Fachärztebereich und in der Zahnmedizin, viel mehr Interessenten hatten, als Stellen ausgeschrieben wurden. Das stimmt mich auch für die Zukunft sehr optimistisch", sagt Hutter.

Gruppenpraxen im Trend: Viele positive Effekte

Die Krankenkasse passt das Versorgungsangebot laufend den wachsenden Bedürfnissen an. Allein in den letzten fünf Jahren nahm die NÖGKK insgesamt 40 zusätzliche Ärztinnen und Ärzte unter Vertrag. Nicht zu bremsen ist auch der Wunsch der Medizinerinnen und Mediziner, sich zu Gruppenpraxen zusammenzuschließen. Sechs der neuen Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner sowie zwei Fachärztinnen und Fachärzte werden ab Anfang 2014 in Jobsharingpraxen tätig sein. Damit gibt es 48 dieser Einrichtungen im Bundesland. Diese Ordinationsform hat viele positive Seiten: für Patientinnen und Patienten als auch für die Ärzteschaft. "Kundenfreundlichere Ordinationszeiten sind bei Jobsharingpraxen genauso möglich wie eine fexiblere und familienfreundlichere Zeiteinteilung für die Ärztinnen und Ärzte", sagt NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek. "Damit steigt die Lebensqualität im Arztberuf, damit wird aber auch ein besserer und schnellerer fachlicher Austausch innerhalb der Ärzteschaft ermöglicht."

apa.at

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