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APA-Artikel 10. Dezember 2013

Wiener Ärztefunkdienst - WGKK staunt über Kritik

Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) staunt über die Warnungen der Ärztekammer in Sachen Ärztefunkdienst - die über drohende Versorgungsengpässe zu den Weihnachtsfeiertagen berichtet hatte. Vertragsärzte seien laut Gesamtvertrag zu Sonn- und Feiertagsdiensten verpflichtet, betonte die WGKK in einer Aussendung. Zudem sei das Honorar höher als kolportiert.

Ingrid Reischl, Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse, verwies darauf, dass der Kassenvertrag erst kürzlich abgeschlossen worden sei: "Während all der Monate, die wir verhandelt haben, hat die Ärztekammer dieses Thema nicht einmal eingebracht. Statt nun Angst unter der Bevölkerung zu verbreiten, erwarte ich eine professionelle Planung für die bevorstehenden Feiertage."

"Nicht nachvollziehbar" sind für die WGKK die kolportierten Stundensätze. Diese seien höher als die angegebenen 37,90 Euro. Als Beispiel wurde ein Sechs-Stunden-Dienst genannt, bei dem nur eine Visite pro Stunde anfällt. Alleine bei diesem ergebe sich ein Stundensatz von 50,39 Euro, wurde versichert.

apa.at

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