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APA-Artikel 10. Dezember 2013

Gesundheitsreform - Tirol fixierte Landeszielsteuerungsvertrag

Tirol hat am Montag den für die Umsetzung der Gesundheitsreform nötigen Landeszielsteuerungsvertrag fixiert. Dieser ist ein verbindliches Arbeitsprogramm für die Jahre 2013 bis 2016. Auf Basis der Vorgaben des Bundes und der Bestimmungen der Gesundheitsreform würden darin Schwerpunkte für das Tiroler Gesundheitswesen definiert, hieß es in einer Aussendung.

Unter anderem seien darin die Schaffung innovativer Versorgungsangebote, die Sicherung wohnortnaher Grundversorgung, die Schaffung einer Strategie "Psychische Gesundheit Tirol", eine "eHealth Offensive Tirol" und der Ausbau der Gesundheitsförderung vorgesehen. Für 2013 bis 2016 stehe ein Mitteleinsatz von 6,5 Milliarden zur Verfügung. Um 155 Millionen Euro müssten die jährlich steigenden Ausgaben für die Gesundheitsversorgung gedämpft werden.

"Um die Herausforderung der Zukunft im Bereich Nahtstellenmanagement und Qualitätssicherung gemeinsam anzugehen, ist es wichtig, die Erfahrungen aus den Tiroler Gesundheitsfonds-Projekten mit integrierter Versorgung auf alle Bezirke zu übertragen", erklärte Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP). Diese würden zeigen, wie wichtig es sei, dass bereits im Krankenhaus die ambulante Therapie für zu Hause organisiert werde.

"Die Sicherung der wohnortnahen Grundversorgung sowie die Versorgung in den Tagesrandzeiten und an Wochenenden ist eine große Herausforderung, die wir in Zukunft nur gemeinsam mit den Ärzten und anderen Partnern im System in Tirol bewältigen werden können", betonte TGKK-Obmann Werner Salzburger. Die Landes-Zielsteuerungskommission setzt sich aus Vertretern des Landes, des Gemeindeverbandes, der Tiroler Gebietskrankenkasse, der bundesweiten Sozialversicherungsträger und dem Bundesministerium für Gesundheit zusammen.

apa.at

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